• „Es sei dringend daran erinnert, daß das Radical Painting, das gerade in Oberhausen eine der wichtigen Wirkungsstätten hatte, nicht nur ein ästhetisches Phänomen war, sondern ethisch relevante Ansprüche stellte, was jeder wissen und an denen sich jeder messen lassen sollte, der hier ausstellt.“

    Prof. Dr. Matthias Bleyl, 2019
  • „In Oberhausen, im Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet, der sich der Farbmalerei im Besonderen verpflichtet fühlt, hat es einige Zeit gedauert, bis die entsprechende Ausrichtung zum Zuge kam. Das geschah eigentlich erst ab 1993 nach Beendigung der umfassenden Sanierungsarbeiten - dann aber in einem außergewöhnlichen Maß. Auch dieses Symposium (Farbmalerei – Oberhausen 2019, VfaKR) ist unverkennbar Ausdruck dieses außerordentlichen Bekenntnisses zur gemalten Farbe.“

    Dr. Reinhard Ermen, Kunstkritiker, 2019
  • „So unscheinbar der Name auch klingen mag, der Oberhausener Verein für aktuelle Kunst / Ruhrgebiet e.V. gilt schon seit Jahren als etablierte Institution im Ruhrgebiet. Mit dem Fokus auf konkrete und neokonkrete Positionen verstehen es die Macher, ausgeklügelte programmatische Ausstellungskonzepte zu schaffen, die das Auge der Besucher auf gleiche Weise fordern wie befriedigen.“

    artblogcologne.com / Marion Ritter, 2017
  • Es gibt bundesweit nur sehr wenige Institutionen, die ein auch nur annähernd vergleichbares Profil haben (...) Eine Ausstellung dort (Anm.: im Verein für aktuelle Kunst / Ruhrgebiet e.V. in Oberhausen) gilt auch heute für viele, selbst gestandene Farbmaler, immer noch als eine besondere Auszeichnung. Es wäre müßig, sie hier alle nennen zu wollen, doch lässt sich behaupten, dass die dabei entstehende stattliche Liste , die als ein „Who-is who“ der Farbmalerei gelten kann, an keinem zweiten Ort zusammenkäme. Auf diesem Gebiet hat der Verein eine einmalige Erfolgsbilanz vorzuweisen....“

    Matthias Bleyl, 2013
  • „Der Verein für aktuelle Kunst / Ruhrgebiet e.V. in Oberhausen residiert in einer weiträumigen Werkhalle des Zentrums Altenberg, wo sich ansonsten auf Schritt und Tritt Industriegeschichte dokumentiert. Abgesehen von einer sanierungsbedingten Unterbrechung zwischen 1986 und 1993 wird hier kompromißlos der anderswo wabernde Kunstbetrieb korrigiert, mit einer deutlichen Akzentuierung auf neue, farbkonzentrierte Malerei (...) Wer die schöne Halle aufsucht, weiß ganz genau, wo er hin will.“

    Reinhard Ermen, 2008
  • „Mit Verve und imponierender Konsequenz setzt der Verein nun seine Angebote zur Beschäftigung mit der Farbmalerei fort, nachdem er mit „Präsenz der Farbe“ eine kunstrezeptions- historische  Dimension eröffnet hatte (...) Diesem Verein gebührt Respekt und vermehrte öffentliche Förderung als bisher und eine gesteigerte publizistische Aufmerksamkeit“

    Ralf Kulschewskij, 1997
  • „Oh! --berhausen? ... Und dann gibt es ausgerechnet hier eine Kunstinitiative, die den Rahmen des Durchschnittlichen gewaltig sprengt, einen Verein, der mit seinem klaren programmatischen Ansatz besticht und mit dessen konsequenter Verwirklichung beeindruckt. Allzu unauffällig nennt er sich „Verein für aktuelle Kunst / Ruhrgebiet e.V.“

    Ralf Kutschewskij, 1997
  • „Oberhausen ist nicht gerade als Pflichtstation für Kunstreisende bekannt. Das sollte es aber werden. Zumindest für alle, die sich informieren wollen, was mit wenig offizieller Unterstützung und viel privatem Engagement auf die Beine gestellt werden kann.“

    Amine Haase, 1984
  • „Der Verein für aktuelle Kunst ist mit diesem Zyklus ( Präsenz der Farbe ) zu einer bemerkenswerten Initiative im Ruhrgebiet geworden, dem es ja ansonsten an Ausstellungsplätzen für progressive Kunst eher mangelt.“

    Hans Scheurer, 1984
  • „Ein erweiterter Kunstbegriff erfordert Offenheit und Toleranz seitens des Rezipienten und beinhaltet Entwicklungsprozesse. Diese Toleranz zu entwickeln und Entwicklungen zu fördern, die den Künstlern wie den Rezipienten neue Möglichkeiten öffnen, ist unsere Absicht.”  

    Die Initiatoren des Vereins für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet e.V., 1982
  • „Der Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet e.V. konzentriert sich auf die Präsentation konkreter/’neo-konkreter’ Positionen aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Objektkunst. Immer gilt: nicht ein streng analytisches, berechnendes Kalkül bzw. ausschließlich rationale Strukturen stehen im Fokus, sondern - bei aller vordergründigen Formstrenge und Reduktion – subjektive, sinnliche und individuelle Komponenten sowie eine überzeugende visuelle Sprache der Kunstwerke abseits einer besonderen Narrativität.“

    Wilfried Darlath, 2011

Ausstellungen

Ulrike Möhle

Plastiken

Eberhard Ross

Malerei

Norbert Thomas

Reliefs

Michael Jäger

Malerei

Matthias Stuchtey

Objekte

Aimée Terburg

Malerei

Papier skulptural

Gezeigt werden Arbeiten von:

Colin Ardley, Gabriele Basch, Tashi Brauen, Greig Burgoyne, Emil Cimiotti, Goekhan Erdogan, Tom Früchtl, Dorthe Goeden, Monika Grzymala, Eri Kato, Phillip Langer, Ulrike Mohr, Ivo Ringe, Sophia Schama, Fiene Scharp, Martin Bruno Schmid, Carsten Sievers, Elisabeth Sonneck, Magnus von Stetten, Jutta Steudle, Esther Stocker, Ignacio Uriarte

Colin Ardley, Gabriele Basch, Tashi Brauen, Greig Burgoyne, Emil Cimiotti, Goekhan Erdogan, Tom Früchtl, Dorthe Goeden, Monika Grzymala, Eri Kato, Phillip Langer, Ulrike Mohr, Ivo Ringe, Sophia Schama, Fiene Scharp, Martin Bruno Schmid, Carsten Sievers, Elisabeth Sonneck, Magnus von Stetten, Jutta Steudle, Esther Stocker, Ignacio Uriarte

Nikola Dimitrov

Prints auf Aluminium und Papier

Lydia Mammes

Monoprints auf Folie und Papier

Die Ausstellung findet in 2020 statt! Neuer Termin siehe oben.

Stefanie Bornemann

Fensterinstallation