• Es gibt bundesweit nur sehr wenige Institutionen, die ein auch nur annähernd vergleichbares Profil haben (...) Eine Ausstellung dort (Anm.: im Verein für aktuelle Kunst / Ruhrgebiet e.V. in Oberhausen) gilt auch heute für viele, selbst gestandene Farbmaler, immer noch als eine besondere Auszeichnung. Es wäre müßig, sie hier alle nennen zu wollen, doch lässt sich behaupten, dass die dabei entstehende stattliche Liste , die als ein „Who-is who“ der Farbmalerei gelten kann, an keinem zweiten Ort zusammenkäme. Auf diesem Gebiet hat der Verein eine einmalige Erfolgsbilanz vorzuweisen....“

    Matthias Bleyl, 2013
  • „Der Verein für aktuelle Kunst / Ruhrgebiet e.V. in Oberhausen residiert in einer weiträumigen Werkhalle des Zentrums Altenberg, wo sich ansonsten auf Schritt und Tritt Industriegeschichte dokumentiert. Abgesehen von einer sanierungsbedingten Unterbrechung zwischen 1986 und 1993 wird hier kompromißlos der anderswo wabernde Kunstbetrieb korrigiert, mit einer deutlichen Akzentuierung auf neue, farbkonzentrierte Malerei (...) Wer die schöne Halle aufsucht, weiß ganz genau, wo er hin will.“

    Reinhard Ermen, 2008
  • „Oh! --berhausen? ... Und dann gibt es ausgerechnet hier eine Kunstinitiative, die den Rahmen des Durchschnittlichen gewaltig sprengt, einen Verein, der mit seinem klaren programmatischen Ansatz besticht und mit dessen konsequenter Verwirklichung beeindruckt. Allzu unauffällig nennt er sich „Verein für aktuelle Kunst / Ruhrgebiet e.V.“

    Ralf Kutschewskij, 1997
  • „Mit Verve und imponierender Konsequenz setzt der Verein nun seine Angebote zur Beschäftigung mit der Farbmalerei fort, nachdem er mit „Präsenz der Farbe“ eine kunstrezeptions- historische  Dimension eröffnet hatte (...) Diesem Verein gebührt Respekt und vermehrte öffentliche Förderung als bisher und eine gesteigerte publizistische Aufmerksamkeit“

    Ralf Kulschewskij, 1997
  • „Der Verein für aktuelle Kunst ist mit diesem Zyklus ( Präsenz der Farbe ) zu einer bemerkenswerten Initiative im Ruhrgebiet geworden, dem es ja ansonsten an Ausstellungsplätzen für progressive Kunst eher mangelt.“

    Hans Scheurer, 1984
  • „Oberhausen ist nicht gerade als Pflichtstation für Kunstreisende bekannt. Das sollte es aber werden. Zumindest für alle, die sich informieren wollen, was mit wenig offizieller Unterstützung und viel privatem Engagement auf die Beine gestellt werden kann.“

    Amine Haase, 1984
  • „Ein erweiterter Kunstbegriff erfordert Offenheit und Toleranz seitens des Rezipienten und beinhaltet Entwicklungsprozesse. Diese Toleranz zu entwickeln und Entwicklungen zu fördern, die den Künstlern wie den Rezipienten neue Möglichkeiten öffnen, ist unsere Absicht.”  

    Die Initiatoren des Vereins für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet e.V., 1982
  • „Der Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet e.V. konzentriert sich auf die Präsentation konkreter/’neo-konkreter’ Positionen aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Objektkunst. Immer gilt: nicht ein streng analytisches, berechnendes Kalkül bzw. ausschließlich rationale Strukturen stehen im Fokus, sondern - bei aller vordergründigen Formstrenge und Reduktion – subjektive, sinnliche und individuelle Komponenten sowie eine überzeugende visuelle Sprache der Kunstwerke abseits einer besonderen Narrativität.“

    Wilfried Darlath, 2011

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Gezeigt werden Arbeiten von:

Engelbert Becker, Stefanie Bornemann, Susanne Cirkel, Max Cole, Christoph Dahlhausen, Nikola Dimitrov, Helmut Dirnaichner, Günter Dohr, Marcia Hafif, Hartwig Kompa, Sabine Odensaß, Frank Piasta, Leopoldine Roux, Götz Sambale, Dirk Salz, Harald Schmitz-Schmelzer, Anke Schulte-Steinberg, Elisabeth Sonneck, Susanne Stähli, Anita Stöhr Weber, Peter Stohrer, Martina Urmersbach, Tinka von Hasselbach, Alexander Voß, Günter Walter