14.03.2021 - 11.04.2021

Barbara Adamek

Bildobjekte

Günter Malchow

Lackmalerei

Vernisage:

14.03.2021 - 11:30 Uhr
Barbara Adamek
Barbara Adamek
Barbara Adamek
Günter Malchow
Günter Malchow
Günter Malchow

Zu den Arbeiten von

Barbara Adamek

Seit Ende der 1980er Jahre nenne ich meine Arbeiten ‚Bildobjekte‘. Sie bestehen meistens aus Ölfarbe auf Edelstahl und – seltener – auf Aluminium, Glas und Plexiglas. Da die Kompositionen sehr stark auf wenige geometrische Formen reduziert sind, können sich die Betrachtenden in vollem Maße auf die Wirkung der Farbe in ihren Relationen und daraus entstehenden unendlichen Veränderungen einlassen. Das Erlebnis der Bildobjekte offenbart gleichzeitig auch die Relativität der Wahrnehmung und darin ihre Schönheit und ihr Geheimnis. Es gibt in meinen Werken zwei Seiten: eine definierte materielle Seite – die der Farbmaterie und des Bildträgers – und eine offene, veränderliche – die des reflektierenden Strahls. Neu aufgegriffen in den Arbeiten ab 2018 sind leichte Kantungen der Stahlplatten, die das Licht unterschiedlich auf sie fallen lassen. Die puren Stahlflächen werden als vexierende Farbflächen eingesetzt. In den jüngsten Arbeiten konzentriert sich meine Malerei vorwiegend auf eine Farbe, bestehend aus übereinander lagernden Farbschichten. Diese und ein unterschiedlicher Pinselduktus prägen den sich stets wandelnden Farbeindruck der Bildobjekte.

Barbara Adamek

Zu den Arbeiten von

Günter Malchow

In den Jahren 2015 und 2016 habe ich meine Malerei erstmalig unter Verwendung von Industrielacken weiterentwickeln können. Dieses Malmaterial erfordert eine klare konzeptionelle Planung und im Malprozess eine zügige Verarbeitung der hochdosierten Farbpigmente. Einfach erscheinende horizontal und vertikal verlaufende Liniensysteme steigern sich gegenseitig in ihrer Farbigkeit. Nicht nur künstlerische Mittel stehen im Vordergrund der Inhaltlichkeit, die nah an unendliche Räume heranrückt. Farbe sowie breite und schmale Liniensysteme befeuern als Sinnträger kontemplativ Vorstellungen und tragen die Wandelbarkeit von Ordnung und Struktur in sich. Die Zeit des Wirkens und Wandelns – ein unendlicher Prozess – geht weiter.

Aus dieser Werkgruppe wird erstmals eine Auswahl in einem institutionellen Rahmen präsentiert.

Günter Malchow

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