26.04.2020 - 10.05.2020

Nikola Dimitrov

Prints auf Aluminium und Papier

Lydia Mammes

Monoprints auf Folie und Papier

Hinweis: Die Ausstellung findet zu einem späteren Termin statt!

Vernisage:

26.04.2020 - 11:30 Uhr
Nikola Dimitrov
Nikola Dimitrov
Nikola Dimitrov
Lydia Mammes
Lydia Mammes
Lydia Mammes

Zu den Arbeiten von

Nikola Dimitrov

Die Visualisierung von musikalischen Sinneseindrücken in Farbe und rhythmischen Strukturen zeichnet die Bildsprache von Nikola Dimitrov aus (…). Mit den Möglichkeiten der Digitalprojektion begibt er sich auf den Weg, sein Umfeld zu ordnen und in neuen Kompositionen zu einem größeren Ganzen zusammenzufügen. Anstatt nach Pinsel und Farbe zu greifen, arbeitet er bei seiner Werkreihe Multivision mit dem Smartphone. Mit der Kamera nimmt er Details aus seiner Umgebung auf, die Fotoauswahl erfolgt anhand intuitiver und emotionaler Beweggründe. Aus den Abbildungen werden am Smartphone-Display Farbe und Strukturen herangezoomt, unter Anwendung von „Splitt-Screens“ teilweise zerstört, kombiniert und selektiert (…). Der Künstler komponiert neue Raster-, Struktur- und Farbfelder, die er über die selektierten Bildelemente in verschiedenen Variationen neuen Kontexten zuordnet. Es entstehen vielschichtige und ausgewählte Bildräume, Farbfelder, geschlossene Gitter- und Rasterstrukturen, in denen sich Nähe und Tiefe, Schärfe und Unschärfe, Räumlichkeit und Zeit erfahren lassen (…). Die entstandenen Kompositionen werden abschließend als Print auf Aluminium eingebrannt (…). Als Prints auf Kunststoffpapier können die einzelnen Arbeiten auch direkt auf der Wand angebracht werden. Durch nahtlose Übergänge lassen sich die einzelnen Arbeiten damit in unterschiedlichen Kombinationen als großformatige Installation präsentieren.

Michael Böttcher

Zu den Arbeiten von

Lydia Mammes

In den Bildern von Lydia Mammes sieht man nichts anderes als Malerei. Sie sind abstrakt, insofern sie nichts gegenständlich Benennbares hervorbringen. Es geht der Künstlerin allerdings nicht um eine bloße Konkretion der malerischen Mittel, etwa der Farbe, ihrer Faktur oder ihres Auftrags. Lydia Mammes vermeidet gewissermaßen beides: das Bild, das durch die Farbe hindurch zum Abbild vordringt, ebenso wie einen analytischen Ansatz, der Farbe und Bildlichkeit auf ihre materiellen und phänomenalen Eigenschaften hin untersucht (…). Klarheit und Vagheit, Distinktion und Verschmelzung, Unmittelbarkeit und zeitliche Dehnung mögen als Begriffspaare helfen, sich der anschaulichen Komplexität ihrer Bilder sprachlich anzunähern (…). Es sind Momente einer andauernden malerischen Transformation, denen man in den Arbeiten von Lydia Mammes immer wieder begegnet: einer ruhigen, insistierenden malerischen Energie, die in dem Augenblick ihres Gesehenwerdens wohl am ehesten als Zustand beschrieben werden kann, so ausgedehnt dieser auch sein mag.

Thomas Janzen

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